Balkonsanierung und Balkonanbau
Balkone und Loggien sind schon immer die klassischen Schwachpunkte an Gebäuden aus den 50er bis 70er Jahren gewesen. Das Spektrum reicht hier von Betonschäden über mangelhafte Abdichtung und schlechte Entwässerung bis zu energetischen Problemen durch ungedämmte Konstruktionen. Der umgekehrte Fall ist das Fehlen eines Freisitzes, der nachträglich an- oder vorgebaut werden muss. Der Handlungsspielraum reicht hier von Abbruch bestehender Balkone bis zur Sanierung des Ursprungszustandes. Die richtigen Entscheidungen zu treffen setzt eine genaue Bestandsanalyse voraus.

- Der klassische Fall mit ungedämmt auskragenden Betonplatten und industriellen Brüstungsverkleidungen. Die Abwägung zwischen Sanierung und Ersatz durch neue Balkone fällt nicht immer eindeutig aus.

- Die typische Schädigung des Betons durch mangelnde Überdeckung der Stahleinlagen in den meist sehr dünnen Bauteilen. Durch fachkundige Sanierung kann hier der Ursprungszustand wieder hergestellt werden.

- Der nachträgliche Anbau eines Balkons und die Schaffung eines Freisitzes sind fast immer möglich. Die Wohnwertaufbesserung ist hierbei entscheidend und die technischen Möglichkeiten abhängig vom sonstigen Sanierungsaufwand.

- Durch unkonventionell kreative Ansätze werden auch gereihte Balkonanlagen lebhaft und interessant, wie hier durch die schrägen Stützenstellungen.